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Am 1. Advent 1931 wurde die am Heslacher Friedhof gelegene Kreuzkirche vom damaligen Kirchenpräsidenten Theophil Wurm eingeweiht.
In seiner Rede heißt es:
„Zwischen Straße und Friedhof, zwischen Arbeit und Ruhe, zwischen Lärm und Stille, zwischen Tod und Leben, zwischen Zeit und Ewigkeit steht diese Kirche. Ist das nicht ein guter Platz? Gott zugewandt, aber der Welt nicht abgewandt, die Ewigkeit suchend,  aber die Zeit auskaufend, von Gottes Wort immer wieder auf den Dienst am Menschen gewiesen, ...vom Menschenelend erschüttert immer wieder auf Gott geworfen, dem Tode vertraut, aber des Lebens gewiss."

76 verschiedene Entwürfe waren eingereicht worden, den Zuschlag erhielt der bekannte Stuttgarter Architekt Rudolf Behr.
Die Kreuzkirche ist ein Saalbau mit einem großen massigen Turm, sie gleicht einem Bollwerk, im Sinne einstiger Wehrkirchen und spiegelt damit auch die geistigen und politischen Kämpfe ihrer Entstehungszeit.

 

Altar
Fensterkreuz 2
Fensterkreuz 6
Orgel
Innen
Fensterkreuz 5
Ostansicht
Fensterkreuz 7
Fensterkreuz 4
Wandfreske rechter Teil
Fensterkreuz 1
Fensterkreuz 3
Wandfreske linker Teil

 

Der Kirchenraum ist geprägt durch zwei Kunstwerke:
Das Glaskreuz des bekannten Stuttgarter Künstlers Walter Kohler, der einst Gemeindeglied der Kreuzkirchengemeinde war und leider im II. Weltkrieg gefallen ist und die auf den Wandputz aufgemalten Fresken des Stuttgarter Kunstprofessors Erwin Hetsch, die in eindringlicher Weise Szenen aus dem Neuen Testament vor Augen stellen.

 

Im Gemeindesaal neben der Kirche,  der durch kupferbeschlagene Schiebeläden von ihr abgetrennt ist, befindet sich außerdem, geschützt  hinter Holzschalungsflügeln, ein Sgraffito des Stuttgarter  Künstlers Rudolf Yelin d.J. mit einer Darstellung des Verlorenen Sohns nach Lukas 15. Und am Aufgang zur Kirche entdeckt der aufmerksame Besucher ein Relief von Emil Brüllmann mit einer lebensgroßen Darstellung Johannes des Täufers, der auf das Lamm Christi hinweist.

Bei der gelungenen Renovierung der Kreuzkirche im Jahr 1981 wurde durch eine Glaswand ein Foyer abgetrennt, die vorher abgehängte Beleuchtung in die Lärchenholz-decke integriert und die harten Holzbänke wurden durch bequeme Stühle ersetzt.

 

So ist die Kreuzkirche heute außerordentlich vielseitig verwendbar. Familien- und Krabbelgottesdienste, Jugendgottesdienste, Osternachtfeiern, Gottesdienste mit Tanzeinlagen, Schulgottesdienste mit Singspiel oder Theatereinlagen  können hier genauso gefeiert werden wie Gottesdienste mit musikalischen Beiträgen, mit Band, mit den Erwachsenen- oder Kinderchören, Feierabendmahl an Tischen, ja selbst für den Bazar der Gemeinde oder für das Mittagessen bei großen Festen hat sich der Raum als geeignet erwiesen. Im Zentrum steht aber der normale sonntägliche Predigtgottesdienst, der einer zahlenmäßig wechselnden, im Durchschnitt vergleichsweise jungen Gemeinde zur geistlichen Orientierung dient, als Ruhepause im alltäglichen Stress und auch als Treffpunkt und Ort der Begegnung.

Die Kreuzkirche ist der Standort der Heslacher Ökumenischen Kinderchöre, sowie des Ökumenischen Chores mit seiner anspruchsvollen Konzertarbeit. Die Kirchenmusik insgesamt ist ein wichtiger Bestandteil des Gemeindelebens rund um die Kreuzkirche.

 

So finden Sie uns:

Die Kreuzkirche befindet sich in Stuttgart-Heslach in der Benckendorffstrasse (Nähe Bihlplatz),

Stadtbahn-Linie U 1, U 14,  (Haltestelle: Bihlplatz)

Adresse: Benckendorffstr. 15, 70199 Stuttgart

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